STECKBRIEF

ÜBER CHRISTIANE

Chris­tia­ne Pries­ter ist 1968 gebo­ren und mit drei Brü­dern in ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen in Büh­ren auf­ge­wach­sen. Sie besuch­te bereits ab der fünf­ten Klas­se in Vech­ta das Gym­na­si­um. Nach der mitt­le­ren Rei­fe absol­vier­te sie in Clop­pen­burg an der BBS Muse­ums­dorf eine ein­jäh­ri­ge Berufs­fach­schu­le und begann im Alter von sieb­zehn Jah­ren ein ein­jäh­ri­ges Voll­zeit­prak­ti­kum auf der Iso­lier­sta­ti­on des Clop­pen­bur­ger Kran­ken­hau­ses. Ab dem Zeit­punkt leb­te sie in Clop­pen­burg. Nach dem Prak­ti­kum ließ sie sich im St. Josefs-Hos­pi­tal zur exami­nier­ten Kran­ken­schwes­ter ausbilden. 

 

Chris­tia­ne ver­fügt über eine 20-jäh­ri­ge Berufs­er­fah­rung in unter­schied­li­chen medi­zi­ni­schen Berei­chen in Kran­ken­häu­sern in Hase­lün­ne und Ems­tek. Auf dem zwei­ten Bil­dungs­weg konn­te sie spä­ter ab 2012 den Zugang zu einem Hoch­schul­stu­di­um erwer­ben und wur­de an der Uni­ver­si­tät Vech­ta als Stu­die­ren­de für den Zugang über die beson­de­re beruf­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on aus­ge­wählt. In Regel­stu­di­en­zeit stu­dier­te sie neben Fami­li­en­ver­ant­wor­tung und Beruf Sozia­le Arbeit zunächst zum Bache­lor und in direk­tem Anschluss zum Mas­ter of Arts. Sie been­de­te ihr Stu­di­um 2019 mit über­durch­schnitt­li­chen Leistungen. 

 

Chris­tia­ne Pries­ter wur­de meh­re­re Jah­re in Fol­ge mit dem Nie­der­sach­sen-Sti­pen­di­um für her­aus­ra­gen­de stu­den­ti­sche Leis­tun­gen in Ver­bin­dung mit beson­de­rem ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment vor dem Hin­ter­grund einer nicht­aka­de­mi­schen Fami­li­en­her­kunft aus­ge­zeich­net. Aktu­ell stu­diert Chris­tia­ne Pries­ter berufs­be­glei­tend sozia­les Manage­ment mit dem Ziel eines zwei­ten Mas­ter of Arts an der FH Münster.

Chris­tia­ne Pries­ter hat ab 2012 zwei Jah­re lang im Land­kreis Clop­pen­burg für einen fami­li­en­ent­las­ten­den Dienst mit Men­schen mit Behin­de­run­gen gear­bei­tet, dort Ehren­amt­li­che unter­stützt und deren Arbeit koor­di­niert. Sie hat in die­ser Zeit zahl­rei­che Fami­li­en zur Bewäl­ti­gung ihrer belas­te­ten fami­liä­ren Situa­ti­on zu sozi­al­recht­li­chen The­men bera­ten und begleitet. 

 

Die­se Fach- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kom­pe­tenz setz­te sie mit hohem Enga­ge­ment von 2014 bis 2016 auch als Bera­te­rin im Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punkt des Land­krei­ses Clop­pen­burg für Betrof­fe­ne ein. Ab 2016 wech­sel­te sie in eine frei­be­ruf­li­che Tätig­keit als Dozen­tin, recht­li­che Betreue­rin und Ver­fah­rens­pfle­ge­rin für das Amts­ge­richt Clop­pen­burg. Seit 2017 führt sie zudem den Fach­be­reich des Betreu­ungs­ver­eins in Vechta.

Seit ihrer Schul­zeit ist Chris­tia­ne Pries­ter poli­tisch und ehren­amt­lich enga­giert. Ihre Bereit­schaft zur Über­nah­me von Ver­ant­wor­tung und zur Ver­tei­di­gung und Durch­set­zung der Inter­es­sen Drit­ter begann bereits als Schü­le­rin in ver­schie­de­nen Spre­cher­infunk­tio­nen über ver­schie­de­ne Sta­tio­nen als Eltern­rats­mit­glied und ‑vor­sit­zen­de an den Kin­der­gär­ten und Schu­len ihrer Söh­ne. Sie hat Eltern-Kind-Grup­pen gegrün­det, gelei­tet und deren Inter­es­sen als Spre­che­rin vertreten. 

 

Seit zwei Jahr­zehn­ten unter­stützt Chris­tia­ne Pries­ter in Clop­pen­burg ehren­amt­lich die MS-Selbst­hil­fe-Grup­pe als Pfle­ge­fach­kraft, Kas­sen­füh­re­rin, Bera­te­rin und Zuhö­ren­de. Sie ist Gewerk­schafts­mit­glied der ver.di und Mit­glied des För­der­ver­eins der Pfadfinder.

 

2016 kan­di­dier­te Pries­ter als SPD-Kan­di­da­tin für den Gemein­de­rat Ems­tek und gewann ihren Sitz mit einem her­aus­ra­gend hohen Ein­zel­stim­men­an­teil. Sie ist Mit­glied im Ver­wal­tungs­aus­schuss und Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de. Seit vier Jah­ren ist sie Mit­glied im Vor­stand des Orts­ver­eins. Über zwei Jah­re hat sie zudem die Geschi­cke des Orts­ver­eins als ers­te Vor­sit­zen­de geleitet.

 

Chris­tia­ne Pries­ter ist Mut­ter von drei bereits erwach­se­nen jun­gen Män­nern. Sie lebt aktu­ell in Büh­ren in einer Mehr­ge­nera­tio­nen-Wohn­ge­mein­schaft mit ihrer pfle­ge­be­dürf­ti­gen Mut­ter und ihrem jüngs­ten Sohn.